Anfang März diesen Jahres hat das Technische Hilfswerk in Iserlohn den letzten fehlenden Bausatz, den Bausatz 4 (BS4) , des Einsatzgerüstsystems erhalten. Damit alle Helfer im Ernstfall den richtigen Umgang mit dem Gerüstsystem beherrschen, wurde beim Zugdienst vergangenes Wochenende eine gruppenübergreifenfende Fachausbildung des EGS vorgenommen.

Unter Leitung von dem Gruppenführer der ersten Bergung, wurde das Material aus dem eigens dafür umgebauten EGS Container ausgelagert und erklärt. Das Ziel dieser Ausbildungseinheit war es, einen acht Meter hohen Turm mit einem Ausleger zu errichten, von wo aus die Helfer Personen und Material bergen konnten.

Das Wichtigste an einem EGS Turm ist es, dass das Fundament des Turm ganz gerade ausgerichtet ist. Dies wird durch auf und ab drehbare Standfüße ermöglicht. Auch der ausreichende Balast am Fuße des Turms ist sehr wichtig. Hier setzen die Helfer zwei IBC Container ein, welche jeweils zur Hälfte mit Wasser befüllt wurden ( siehe Bild 1 und 3 unterste Etage).

Wärend mehrere Helfer unten für den Nachschub der angeforderten Querstangen, Spriegen, Sternstangen und Diagonalstangen sorgten, bauten vier Helfer den Turm  auf. Dabei waren sie in einem Sicherheitsgeschirr mit zwei Hacken und einer Absturzsicherung eingehackt. So wuchs der Turm Etage um Etage bis zur Gesamthöhe von 8 Metern.

Aufbaumöglichkeiten des EGS sind:

– Türme (4m, 6m und 8m)

– Wandabstützungen ( Bei einsturzgefärdeten Häusern und Hallen)

– Deckenabstützungen ( Bei einsturzgefärdeten Häusern und Hallen)

– Schleusen ( Bei Seuchen oder anderen Gefahren)

– Stege ( bei Überflutung oder Gräben)

– Abgänge ( Um gefährliche Schrägen zu überwinden)

EGS Turm 8 Meter Höhe mit Ausleger