Unter CBRN-Gefahren versteht man den Schutz vor den Auswirkungen von chemischen (C), biologischen (B) sowie radiologischen (R) und nuklearen (N) Gefahren.

 

Am 10.11.2018 fand in einem stillgelegten Kraftwerk des Chemieparks Marl eine große CBRN Übung statt. Zusammen mit der Werksfeuerwehr würde der Ernstfall trainiert.

Szenario: In einem Gebäudeteil eines Kraftwerks kam es zu einem Unfall mit mehreren vermissten Personen. 

Übung: Die Kolonne ankommender Einheiten des THW begann damit, die Erkundung und Rettung vorzubereiten. Hierzu wurde alles entladen, um die Bekleidungszelte und den Führungsstand aufzubauen. Schnell konnte nach der Einkleidung ein erster zwei Mann AGT Trupp sich einen Weg in das Gebäude bahnen und den Bereich erkunden. Nach deren Bericht, folgten zweier Trupps mit CRS Anzügen, um eine entdeckte Gefahrenstelle abzudichten. Parallell begann bereits die Suche nach den Vermissten. Schon nach kurzer Zeit konnten die Personen lokalisiert und geborgen werden.

Die aus dem Gebäude rückkehrenden und kontaminierten Einheiten wurden von einem Dekon P Team der Werksfeuerwehr in Empfang genommen. Sie durchliefen das komplette Reinigen und Entkleiden, damit alle Gefahrstoffe entfernt oder separiert werden konnten.

Nach Beendigung der Übung lud die Werksfeuerwehr alle Kameradinnen und Kameraden zum Mittagessen ins Gerätehaus ein.

Mit einem kleinen Gastgeschenk für die Werksfeuerwehr bedankte sich der hinzugekommene Geschäftsführer des Kreises Dortmund.

(Boeh)