Am frühen Samstagmorgen, gegen 6:30 Uhr wurden die Funkmeldeempfänger (FME) des THW Iserlohn ausgelöst. Eine Zugalamierung! Neben dem THW Iserlohn, wurden auch die Kameraden aus den Ortsverbänden Halver, Kamen,Unna und Werne alamiert. Ebenso war das Deutsche Rote Kreuz aus Werne in die Übung involviert.

Um die Lage sondieren zu können, fanden sich die Technischen Züge der Ortsverbände zuerst im Bereitstellungsraum in Altena ein. Von dort aus wurden die Fachgruppen in den Einsatz gebracht.

Das Szenario:

Das  Erdbeben hätte schwere Schäden an den Gebäuden verursacht und es wurden Personen  in den stark zerstörten Häusern vermisst.

Das THW Iserlohn hat hierbei eine besondere Aufgabe erhalten. Die im Ortsverband vom Märkischen Kreis gelagerte Seuchenschleuse ist eingesetzt worden, um die dekontaminierten Einsatzfahrzeuge aus dem Erdbebengebiet wieder ordnungsgemäß zu reinigen. Die war auf Grund der vorherrschenden auslaufenden Chemikalien notwendig.

Da das Gelände direkt neben der Lenne liegt, wurde auch ein Boot des THW Kamen eingesetzt, um einen Suchhund auf die andere Flussseite zu befördern. Dieser suchte dort nach Vermissten.

Mehrere Bergungsgruppen durchsuchten die beschädigten Häuser und verschafften sich den Zugang zu den Vermissten.

Beteiligt waren:

– OV Iserlohn

– OV Kamen

– OV Halver

– OV Werne

– OV Unna

– DRK Werne

Insgesamt 74 Fachhelfer

(BOEH)