Aller guten Dinge sind 3 – das Iserlohner THW auf dem „StillLeben“
21 Juli 2010 – 11:39Das „StillLeben“ auf der Ruhr 2010 – auch das Iserlohner THW war mit dabei. Und das gleich dreifach.
Für die THW’ler aus dem Sauerland bedeutet Ruhr 2010 das erste von drei Großereignissen in diesem Sommer. Denn neben der großen Kulturmeile im Ruhrgebiet gilt es noch, das THW bei den Sicherheitstagen auf der Landesgartenschau in Hemer zu vertreten. Und schließlich auf dem Letmather Brückenfest für eine ansehnliche Technikpräsentation zu sorgen. Entsprechend beschäftigt ist der Ortsverband seit Wochen.
Am Samstag den 17.07.2010 konnte es dann endlich losgehen. Pünktlich um 19:45 Uhr verließen Helfer aus der Bergungsgruppe und dem Zugtrupp das Quartier um sich auf den Weg nach Dortmund zu machen. Denn ab 22:00 Uhr galt es dort, zwei Autobahnauffahrten zu sperren. Mit dabei, das mobile Feldquartier des Iserlohner THW’s. Einmal mehr hatten sich also die vielen Arbeitsstunden bezahlt gemacht, die die Helfer in den letzten Jahren investiert hatten, um aus einen alten Container eine ansehnliche Feldunterkunft zumachen. Inklusive Dusche, Waschmaschine, Computer und Fernseher
Gerade mal 12 Stunden später machte sich die zweite Truppe auf den Weg.
Mit dabei, die Helfer aus der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und Mitglieder der Jugendgruppe. Während die „Großen“ auf der Technikschau mit der DIA-Pumpe (15.000 Liter/Minute) und zwei Elektropumpen die Pump-Kapazitäten des THW’s eindruckvoll unter Beweis stellten, kümmerten sich die „Kleinen“ derweil ums Vergnügen Mit Fahrten in selbstgebauten Seifenkisten erregten sie großes Interesse bei den kleinen Besuchern.
Entsprechend groß war auch der Andrang. Und selbst so mancher Vater ließ es sich nicht nehmen, selbst am Steuer der hölzernen Vehikel Platz zu nehmen.
Punkt 17.00 Uhr am Sonntag war dann allerdings Schluß. Während die Massen Richtung Ausfahrt strömten und die Autobahn verließen, hieß es für die Iserlohner THW’ler einräumen. Und so konnten Pumpengruppe und Jugend schon bald den Heimweg antreten. Nur die Truppe, die für die Absperrung zuständig war, musste warten. Sechs Absperrgitter waren von der Straßenmeisterei schlichtweg vergessen worden. Erst als diese abgeholt waren, konnten auch die letzten Iserlohner heim. Für sie war erst am Montagmorgen um 8 das StillLeben endgültig zu ende.



