THW-Iserlohn

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Übung: Maul- und Klauenseuche in Menden

27 September 2014 – 22:02

Maul- und Klauenseuche in Menden – Der Märkische Kreis probt den Ernstfall

THW Iserlohn nicht nur dabei sondern, mitten drin!

Am 26.09.2014 wurde auf einem Bauernhof in Menden am dortigen Tierbestand ein Fall von Maul- und Klauenseuche festgestellt.

Das Veterinäramt des Märkischen Kreises sperrte darauf sofort den Hof und ordnete weitere Untersuchungen an.

Es wurden Proben genommen und der Verdacht bestätigte sich.

Umgehend schaltete das Veterinäramt die Katastrophenschutzorgane des Kreises ein.

Der Krisenstab des Märkischen Kreises nahm umgehend seine Arbeit auf.

Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt sowie das Technische Hilfswerk wurden alarmiert um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

Soweit das Übungsszenario.

Am 27.09.2014 wurde genau dieses Szenario als Grundlage für eine Seuchenschutzübung angenommen, an dem Einheiten des THW Iserlohn aktiv beteiligt waren. In den frühen Morgenstunden des 27.09.2014 rückten die Einsatzeinheiten des Iserlohner THW zum Bereitstellungsraum in Menden-Lendringsen aus. Aus diesem Bereitstellungsraum, in welchem, auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf ihren Einsatz warteten, die Technik überprüften und sich für die Aufgaben bereit hielten, wurde das THW beauftragt eine Fahrzeug-Dekontaminations-Schleuse zu errichten.

Die THW Einsatzkräfte aus Iserlohn und Altena rückten gemeinsam mit der Personen-Dekontaminationsanlage der Feuerwehr Hemer zur Einsatzstelle aus. Mit Hilfe des Einsatzgerüstsystems erstellten die Iserlohner THW-Spezialisten ein Durchfahrtsportal welches selbst für große Lastkraftwagen passierbar war. Die Technik für die Fahrzeugdekontamination des Märkischen Kreises, welche vom THW aus Altena vorgehalten wird, wurde an diesem Portal befestigt. In dieser Kombination war es nun möglich die, den Bauernhof verlassenden, Fahrzeuge von „Krankheitserregern“ zu reinigen.

Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde die Dekontamination von verschiedenen Varianten an Fahrzeugen bei der Schleusendurchfahrt geübt. Hierbei überprüften die Fachleute des Märkischen Kreises die Richtigkeit der Arbeitsschritte und die vorschriftsmäßige Handhabung der Geräte und Technik.

Die Spezialisten des Kreises zeigten sich sehr zufrieden mit der Arbeit aller Einheiten im Übungsgebiet.

Gegen 13:15 Uhr konnte so die Übung erfolgreich beendet werden. Bei einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen dankte die Übungsleitung allen Beteiligten Kräften von Feuerwehr, THW, Veterinäramt sowie dem Ordnungsamt der Stadt Menden für die außerordentlich gute Arbeit und den hohen Ausbildungsstand.

Nach gemeinsamen Gesprächen unter den Übungsteilnehmern traten die Einheiten die Rückfahrt in ihre Standorte an und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

(Text: OB /Bilder: BOEH)


Hochwasser 2013 –Helferinnen und Helfer des THW Iserlohn werden ausgezeichnet

21 September 2014 – 21:05

Über ein Jahr ist es nun her, dass im Mai und im Juni 2013 Deutschland vom zweiten „Jahrhunderthochwasser“ heimgesucht wurde. Auch die Helferinnen und Helfer des THW aus Iserlohn waren damals nicht nur dabei sonder mitten drin. 14 Tage war das THW aus Iserlohn im Raum Meißen und Riesa im Einsatz, um mit zu helfen die Folgen des Hochwassers zu beseitigen.

Nun wurden die Einsatzkräfte für ihre aufopferungsvolle Arbeit ausgezeichnet. Am Samstag dem 20.September 2014 fand, in Anwesenheit der Abgeordneten Dagmar Freitag, Christel Voßbeck-Kaiser und Torsten Schick sowie des Landrates des Märkischen Kreises Thomas Gemke, die Auszeichnungsveranstaltung statt. Der Ortsbeauftragte für das THW in Iserlohn erinnerte in seiner Dankrede nicht nur an die Leistungen und Eindrücke der Helferinnen und Helfer sondern auch an die Entbehrungen und Nöte der Menschen in den von der Flut betroffenen Gebieten.

Aufmerksam folgten die anwesenden Politiker den Ausführungen des Ortsbeauftragten und bekräftigten in ihren Grußworten die Bedeutung der Arbeit des Technischen Hilfswerkes für das Gemeinwohl.

Mit großer Freude aber auch im Gedanken an die geleistete Arbeit nahmen die Helferinnen und Helfer die Auszeichnungen des Bundesministers des Inneren und des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen entgegen.

Ausgezeichnet wurden mit der „Einsatzmedaille Fluthilfe 2013“ des Bundesministers des Inneren:

Sebastian Casutt, Rebecca Casutt, Jürgen Nußpickel, Florian Hille, Peter Musiol, Tanja Müller, Peter Freiburg, Fabian Zedda, Uwe Loeper, Kevin Romahn, Björn Bruhn, Marcel Schneider, Tobias Langenkämper, Oliver Ruschmeier, Vincent Biastock, Ingo Baucks, Christopher Schmitt, Stefan Küdde, Jule Ruschmeier, Philip Styra, Stefan Schumacher, Tobias Dehen, Patrick Schlifka und Götz Wege

Zusätzlich wurden mit dem „Sächsischen Fluthilfeorden 2013“ des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen geehrt:

Jürgen Nußpickel, Florian Hille, Peter Musiol, Tanja Müller, Fabian Zedda, Uwe Loeper, Kevin Romahn, Björn Bruhn, Marcel Schneider, Tobias Langenkämper, Oliver Ruschmeier, Vincent Biastock, Ingo Baucks, Christopher Schmitt, Stefan Küdde, Stefan Schumacher, Tobias Dehen, Patrick Schlifka und Götz Wege.

(Ortsbeauftragter)