THW-Iserlohn

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THW Jugend Iserlohn belegt 3. Platz beim Bezirkswettkampf

27 October 2014 – 9:30

Am 25.Oktober 2014 um 16.00Uhr stand es fest: Die THW Jugend aus Iserlohn wurde Dritter im Bezirkswettkampf in Lienen bei Münster.

Ein Riesenerfolg für die Jugendhelferinnen und –helfer. Hatte man sich doch erst vor 6 Wochen, nach vielem Für und Wider, entschlossen am Bezirkswettkampf teilzunehmen.

Und bedenkt man, dass die Jugendgruppe vor neun Jahren das letzte Mal am Bezirkswettkampf der THW Jugendgruppen teilnahm, so wird der Erfolg erst richtig deutlich.

Viel Arbeit wurde durch die Jugendlichen in den letzten sechs Wochen, vor allem an den Wochenenden, geleistet, um sich auf den Wettkampf vorzubereiten.

Unter den strengen Augen von gleich drei Schiedsrichtern mussten verschiedene Aufgaben aus dem Spektrum der THW-Arbeit jugendgerecht erfüllt werden.

So galt es, einen Pavillon fachgerecht und auf den Millimeter genau aufzustellen, zu sichern und unter Beachtung einschlägiger Sicherheitsbestimmungen mittels Notstromaggregat zu beleuchten. Zusätzlich musste eine Sitzgarnitur nur aus Holz und ohne Nägel nur mit Leinen und Stricken gebaut werden. In einer weiteren Aufgabe war aus einem Kantholz eine Abstützung zu konstruieren. Es wurde gezeichnet, gemessen, kontrolliert, gesägt, ausgestemmt und gebohrt. Auch eine „Verletzter“ musste fachgerecht versorgt und abtransportiert werden.

Jeder Arbeitsschritt wurde durch die Schiedsrichter kontrolliert und mit Punkten bewertet. Jedes Maß wurde überprüft. Jede Ungenauigkeit wurde mit Punktabzügen bestraft.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass nach den 60 Minuten Wettkampfzeit bei Einigen die Nerven blank lagen.

Aber der dritte Platz für die Mannschaft aus Iserlohn ist ein großer Sieg. Die Arbeit hat sich für die Jugendlichen gelohnt.

(OB)

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.thw-wettkampf-nrw.de/


„Wasser – Marsch“ für die Feuerwehr – THW und Feuerwehr Iserlohn üben die Löschwasserversorgung

27 October 2014 – 9:20

Flächenbrand auf einer Wiese durch Brandstiftung, so lautete die allgemeine Lage für die gemeinsame Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Iserlohn Löschgruppe Leckingsen und dem THW aus Iserlohn-Kalthof.

Ziel war es, in einer gemeinsam gestalteten Ausbildung, die Technik sowie die Einsatzmöglichkeiten des jeweils anderen Partners in der Gefahrenabwehr kennen zu lernen und auch damit zu üben.

Speziell für die Maschinisten der Schmutzwasserpumpe DIA mit einer Förderleistung von 15000 Liter in der Minute wurde eine ganz besondere Unterweisung durchgeführt. Ein Vertreter der Herstellerfirma demonstrierte verschiedene Nutzungsmöglichkeiten der DIA-Pumpe und deren Leistungsvermögen auch unter extremen Einsatzbedingungen. Ein ganz besonderer Dank gilt daher ganz besonders der Firma DIA, die diese Ausbildung sehr aktiv unterstützt hat.

Um die gestellten Aufgaben des Zugführers abzuarbeiten, trafen sich die Kräfte der Feuerwehr und des THW in den frühen Morgenstunden des 18. September 2014 an der Unterkunft des THW in Iserlohn – Kalthof. Nach einem kurzen Briefing verlegten die Einheiten gemeinsam im Verband mittels Kfz-Marsch auf das Gelände des Wasserwerkes nahe Langschede. Vor Ort wurde das Personal durch die Gruppenführer der Feuerwehr und der, mit Kräften der Bergungsgruppe verstärkten, Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen in den Ausbildungsablauf eingewiesen. Gemeinsam wurde die Lage und das Gelände erkundet, der Standort der Hochleistungspumpe festgelegt und der Verlauf der Druckleitungen für die Wasserversorgung markiert.

Beim Aufbau unterstützten sich die Kameradinnen und Kameraden beider Einheiten gegenseitig und lernten so den Umgang mit der Technik des jeweils Anderen kennen.

Zur Wasserversorgung der Feuerwehr wurde so eine Strecke von 248m mit einem Fördervolumen von mehr als 12000 Litern in der Minute durch die Technik des THW überbrückt und der Feuerwehr für die Löscharbeiten über 2 Becken zur Verfügung gestellt.

Mittels der Tragkraftspritzen der Feuerwehr wurde das Löschwasser aus den Becken gesaugt und ohne Leitungsverluste zur „Brandbekämpfung“ zur Verfügung gestellt. Durch die Methode ist es möglich der Feuerwehr große Mengen an Löschwasser über einen sehr langen Zeitraum bereitzustellen, so dass die Feuerwehr keine Tanklöschfahrzeuge für den Wassertransport einsetzen muss.

Bei der gemeinsamen Nutzung der Technik lernten die Kameradinnen und Kameraden des THW auch den Umgang mit der Feuerlöschtechnik.

Durch den Zugtrupp wurde während der Ausbildung eine Untereinsatzabschnittsleitung eingerichtet und neben der eigentlichen Zugtrupparbeit die Versorgung aller personellen Kräfte sichergestellt.

Nach Abschluss der Ausbildung und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde die gemeinsame Ausbildung in der Unterkunft des THW auswertet. Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden über den Ausbildungsverlauf und bekräftigten, das Thema auch im nächsten Ausbildungsjahr zu vertiefen.

(OB)